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Kunstturnen

Kunstturnen


Beim Geräteturnen wird zwischen breitensportlich orientiertem Turnen, bei dem der Wettkampf keine oder nur eine untergeordnete Rolle spielt, und dem leistungssportlich orientierten Gerätturnen, das Kunstturnen genannt wird unterschieden.
Dabei verwendet man Großgeräte: Reck, Barren, Pauschenpferd, Ringeturnen, Boden, Stufenbarren, Schwebebalken und Sprunggeräte: Bock, Kasten, Pferd, Sprungtisch. Die jeweiligen Übungen werden nach vorgegebenen Kriterien der Technik und der Haltung durchgeführt. Beim Kunstturnen nimmt man an Wettkämpfen teil.
Der Wettkampf besteht bei jedem Teilnehmer aus einer Kür und einem Pflichtteil.
Bei der Kür wird eine vom Turner frei erfundene ‚Perfomance’ geturnt, diese muss jedoch bestimmte Elemente enthalten. Die Kür wird mit einer D-Note – je nach Schwierigkeitsgrad und einer E- Note – nach Ausführung der Kür, benotet.
Der Pflichtteil besteht aus turnen auf Sprung, Stufenbarren, Schwebebalken und Boden. Beim Bodenturnen dürfen sich die TurnerInnen eine Musik nach Wunsch aussuchen oder sie bekommen eine Vorgabe, je nach Wettkampfart. Auch hier wird die Ausführung und Technik der Übung benotet. Beim Kunstturnen geht natürlich viel Zeit für Training und Wettkämpfe drauf. Die Turner müssen mit einem gewissen Ehrgeiz trainieren, so wird der Erfolg sicher eintreten. Denn am Ende bleiben die ehrgeizigen Turner über, nicht die talentierten. Denn Talent alleine reicht dabei nicht aus.
Mir hat es als Kind sehr viel Spaß gemacht und heute bereue ich aus Zeitmangel aufgehört zu haben.